wido buller   bildhauer          
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fassaden -
gestaltung
 
                 
Beispiel für Bullers bunte Absichten: Bullers Bunker
n den 70er Jahren wurde Günter Kaussen auf den in Köln
sehr rührigen Wido Buller aufmerksam.
   

Kaussen – ein international tätiger Immobilienkaufmann (Bauten
im Wert von über einer halben Milliarde D-Mark in den USA,
Kanada und Deutschland) – suchte Widos Zusammenarbeit und
erteilte ihm den Auftrag, 50 Fassaden klassizistischer Gebäude
in Köln farblich zu gestalten.
Zu dieser Zeit hatten die Fassaden noch eine Nachkriegspatina;
das Gesicht deutscher Städte war im allgemeinen trist und grau.
   
   
Widos Entwürfe griffen teilweise die gedämpfte klassizistische
Harmonie auf, z.T. waren sie frech, und ganze Häuserzeilen (Köln,
Ubierring) erstrahlten in Bonbonfarben, oder wie der Kölner sagte:
  In den Farben der Unterröcke der Brigitte Bardot.

Die farbliche Gestaltung eines dieser Häuser wurde mit dem Architekturpreis der Stadt Köln ausgezeichnet.
     
   
             
 
   

heinz boemler jr.